Was ich schreibe

Ich liebe Happy Ends!

Am Ende wird alles gut. Und ist es nicht gut, ist es noch nicht das Ende!

(Oscar Wilde)

Getreu diesem Motto schreibe ich.

Natür­lich hat jedes meiner Bücher seine eigene Entstehungs­geschichte. Hier könnt ihr diese nachlesen.

Die nächste Frau (2013)

Mein erster Roman! Mit ihm hatte ich 2013 an einem soge­nann­ten Lite­ra­tur­wett­be­werb teil­ge­nom­men und einen mitti­gen Platz belegt. Anschlie­ßend habe ich ihn etwas über­ar­bei­tet, ihm ein Lekto­rat zukom­men lassen und ihn veröffentlicht.

Die Erstel­lung als eBook und Print vergab ich damals in profes­sio­nelle Hände. Heute würde ich eini­ges anders machen, dennoch habe ich das Format und die Schrift­größe so belas­sen und werte das Buch als einen lieb­ge­won­ne­nen Oldie.

Mit diesem Roman konnte ich mir zum ersten Mal die Welt schö­ner schrei­ben. Wie gerne hätte ich damals auch einen Chef gehabt, der hinter mir steht. Als Leitung, wie auch als Pfle­ge­kraft musste ich meine homo­se­xu­elle Iden­ti­tät immer verste­cken. Typi­sche Zitate von Vorge­setz­ten zu jener Zeit waren z.B.: »Frau H., es muss doch nicht sein, dass Sie in Sünde leben!«  Oder als Antwort auf eine tele­fo­ni­sche Vorab­an­frage zur Eruie­rung der Lesben- und Schwu­len­freund­lich­keit eines poten­zi­el­len Arbeit­ge­bers: »Wenn man Ihnen das nicht ansieht, stell ich Sie ein. Freilich!«

Ach, ja, die lieben Schwaben!

Steine tun nicht weh (2013)

Dicht gefolgt von ›Die nächste Frau‹ folgte der zweite Roman ›Steine tun nicht weh‹. So gese­hen entstan­den sie paral­lel.
Eigent­lich hätte der Titel lauten sollen: ›Steine sind okay‹. Denn einmal las ich eine Post­karte mit folgen­dem Text, die mich unheim­lich amüsierte:

Ich hasse Menschen.
Und Tiere.
Und Pflan­zen.
Steine sind ok.

(Autorin unbe­kannt)

Zur dama­li­gen Zeit spie­gel­ten diese Zeilen 1:1 meinen Gefühls­zu­stand wider, und damit natür­lich auch den meiner Haupt­prot­ago­nis­tin Hanna in diesem Buch. (Ich muss mir ja immer etwas von der Seele schrei­ben!)
Aber aufgrund der Urhe­ber­rechte durfte ich das nicht als Titel verwen­den, also habe ich ihn ein klei­nes biss­chen verän­dert und mit einer einge­füg­ten Szene den Zusam­men­hang zu Hanna im Manu­skript etwas korri­giert.
Nach wie vor gefällt mir dieses Buch ganz gut.

Die Quer­ein­stei­ge­rin (2015)

 

Schon seit eini­ger Zeit ist dieses Buch schon nicht mehr im Handel. Ich hatte es vom Markt genom­men, als eine Lese­rin mir zum Vorwurf machte, ich mache mich darin über brust­krebs­be­trof­fene Frauen lustig. Das Gegen­teil ist der Fall: Ich habe mit diesem Buch meine eigene Diagnose verar­bei­tet, und auch meinen krank­heits­be­ding­ten Wech­sel von der Pflege zu einer Bera­tungs­stelle in die Behörde.

Viel­leicht über­ar­beite ich es irgend­wann und es bekommt eine zweite Chance. Ich weiß es noch nicht!

 

Session Erde (2016)

… ist die Geschichte einer allein­er­zie­hen­den Psycho­lo­gin, die ihre Liebe zu Frauen erst spät entdeckt und sich auf dem Weg zu dieser Erkennt­nis profes­sio­nel­ler Hilfe bedient. Ein Buch, in das ich manches einflie­ßen lassen konnte. Es ist berüh­rend (im wahrs­ten Sinne des Wortes), hat aber durch­aus auch seine Schwächen.

Finni­scher Sommer (2018)

Ich liebe es, wie ich Finn­land liebe. Mehr gibt es über dieses Buch nicht zu sagen.

Andere Geschich­ten

sind größ­ten­teils eine Zusam­men­fas­sung meiner veröf­fent­lich­ten Essays und Kurz­ge­schich­ten aus ›Mein lesbi­sches Auge‹ (konkurs­buch Verlag) der Jahr­gänge 2016 und 2017.