Vita

Gebo­ren bin ich im Jahr 1965 in der Daim­ler­stadt Schorn­dorf. In ihrer Nähe fin­det man mich heu­te noch.

Schon früh hat­te ich mich dazu ent­schlos­sen einen sozia­len Beruf zu ergrei­fen und habe nach Abschluss mei­ner Fach­hoch­schul­rei­fe das Examen in der Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge abge­legt. So war ich lan­ge Zeit als Kran­ken­schwes­ter (so sag­te man damals noch), Alten­pfle­ge­rin, Lei­te­rin einer Alten-Tages­pfle­ge, Heim­lei­tung und Bera­te­rin für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge tätig.

Neben­bei stu­dier­te ich Pfle­ge­ma­nage­ment (aus­ge­rech­net in der Zeit, als mei­ne bei­den Kin­der puber­tie­rend waren) und ich wid­me­te mich in mei­ner Diplom­ar­beit der Senio­ren-WG, als eine bezahl­ba­re Alter­na­ti­ve zum Pfle­ge­heim.

Pri­vat hin­ge­gen war ich eher ›spät­be­ru­fen‹. So offen­bar­te es sich mir erst im rei­fen Alter von 33 Jah­ren, dass Frau­en nicht nur das schö­ne­re, son­dern auch das ero­ti­sche­re Geschlecht sind. Aber nichts geschieht zu spät, als dass frau ihr Leben nicht dar­auf ein­stel­len könn­te.

Heu­te bin ich seit 17 Jah­ren mit einer wun­der­ba­ren Frau ver­hei­ra­tet und die Kin­der sind längst aus dem Haus. Was uns geblie­ben ist, ist unser 7 kg- Kater, vor dem sogar unse­re Hand­wer­ker Angst haben…

Geblie­ben ist mir auch das Schrei­ben, das als Hob­by begann und sich für mich als unver­zicht­bar erwies. Es hat mir viel gege­ben und mich durch eine Zeit getra­gen, in der ich wegen der Dia­gno­se Brust­krebs mei­ne gelieb­te beruf­li­che Tätig­keit als Heim­lei­tung auf­ge­ben und kür­zer­tre­ten muss­te.

Seit fast zwei Jah­ren habe ich nun das Schrei­ben zu mei­nem Beruf gemacht, weil es abso­lu­ten Sucht­cha­rak­ter hat und ich ohne es nicht mehr leben möch­te.

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